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15.05.17 09:22 Alter: 12 Tage
Von: Silke Schramm


37 Kata-Paare waren am Start

Westdeutsche Kata-Meisterschaften in Bochum


Juno-kata

Jugendpokal Nage-no-kata

Katame-no-kata

Nage-no-kata

Juno-kata

Koshiki-no-kata

Kodokan-goshin-jutsu

Kime-no-kata

Bei den Westdeutschen Kata-Meisterschaften trafen 37 Teams aufeinander und kämpften um die Medaillen. Die Halle in Bochum war trotz Landtagswahlen und Muttertag gut gefüllt. Auf der Agenda standen sieben Katas.

Den Anfang machte die Jugend mit ihrer Nage-no-kata. Hier konnten sieben Nachwuchspaare zeigen, was in ihnen steckt. Alle Teilnehmer in diesem Feld waren das erste Mal dabei. Die Anspannung war dementsprechend groß, genauso wie die Freude bei der Siegerverkündung. Den ersten Platz konnte hier das Paar Wittkuhn/Lechmann ergattern. Es folgten ihnen Plattfaut/Gedanitz, die wegen besonders guter Leistung von NWDK-Präsident Edgar Korthauer vom zweiten auf den ersten Kyu hochgestuft wurden. Lauenstein/Zapuskalov landeten auf Platz drei.

Auf der anderen Matte starteten zeitgleich fünf Erwachsenen-Teams mit der Katame-no-kata. Hier gewann das Team Sikora/Steinert. Die Zweitplatzierten waren alte Bekannte. Hufschmidt/Bergmann hatten einige Zeit ausgesetzt und konnten mit ihrer Wiederkehr zufrieden sein. Auf Platz drei schafften es Arslan/Sessini. Dieses Team, was eigentlich für ihre Nage-no-kata bekannt ist, war in diesem Jahr das erste Mal in der Katame-no-kata angetreten.

Bei der Nage-no-kata waren die Medaillen hart umkämpft. Schließlich trug die goldene Medaille das Team Arslan/Bergmann davon. Arslan hatte schon in den Vorjahren erfolgreich an Turnieren mit dieser Kata teilnehmen können. 2017 trat er zum ersten Mal mit einem neuen Uke an und konnte seine Favoritenrolle bestätigen. Silber ging an Covijn/Gedig und Bronze an Ruschitzka/Louvel.

Die Ju-no-kata zeigten drei Paare. Das beste Gespann bei der „Form der Sanftheit oder Geschmeidigkeit“ war Hoettgen/Müller. Auch 2016 standen sie ganz oben auf dem Treppchen. Platz zwei ging an Stiller/Genrich, die damit einen enormen Sprung schafften. Im Vorjahr waren sie noch auf Platz vier gelandet. Preuß/Preuß belegten den dritten Platz.

Spannend wurde es bei der Koshiki-no-kata. Drei Paare waren angetreten, alle kannten sich schon vom Vorjahr, alle würden es aufs Treppchen schaffen, aber wer würde ganz oben stehen? Dieses Kunststück gelang Loosen/Dax-Romswinkel. Sie konnten sich gegen Wibberg/Niehaus (Platz zwei) und Secci/Ponce (Platz drei) durchsetzen.

Auch bei der Kime-no-kata nahmen nur drei Paare teil und lieferten sich einen intensiven Wettstreit. Hier siegten die Favoriten Sinsilewski/Degenhardt ganz klar gegen Straßburger/Gramit. Platz drei ging an Borgmeier/Summkötter.

Die strahlenden Sieger bei der Kodokan-goshin-jutsu waren Degenhardt/Sinsilewski. Sie konnten sich gegen ihre Kontrahenten und Vorjahressieger Goldschmidt/Thiemann durchsetzen und verwiesen diese auf Platz zwei. Bronze konnten Thürck/Sumkötter mit nach Hause nehmen.

Das Motto „Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft!“ trifft auch auf die Siegerpaare zu. Sie werden sich nun auf die Deutschen Meisterschaften am 17. und 18. Juni in Hoppegarten (Brandenburg) vorbereiten. Die Deutschen Meister vom letzten Jahr waren für dieses Turnier bereits gesetzt.


Die Ergebnisse im Überblick:

Jugendpokal Nage-no-kata:
1. Lucas Wittkuhn (JC DJK Essen-Frintrop)/Greta Lachmann (JC DJK Essen-Frintrop) - 378 Punkte
2. Marie Plattfaut (JC Welver)/Lisa Marie Gedanitz (JC Welver) - 362 Punkte
3. Charlise Lauenstein (JT Ostwestfalen)/Leon Zapuskalov (JT Ostwestfalen) - 359 Punkte
4. Tia den Ridder (JT Ostwestfalen)/Tobias Klappert (JT Ostwestfalen) - 349 Punkte
5. Noah Raadts (BSG Kleverland)/Sharujan Chandramohan (BSG Kleverland) - 328 Punkte
6. Juri Verfuurden (BSG Kleverland)/Sharujan Chandramohan (BSG Kleverland) - 272 Punkte
7. Sharujan Chandramohan (BSG Kleverland)/Juri Verfuurden (BSG Kleverland) - 263 Punkte

Katame-no-kata:
1. Miriam Sijora (Pulheimer SC)/Christian Steinert (Pulheimer SC) - 374 Punkte
2. Hanna Hufschmidt (TV Rommerskirchen)/Sebastian Bergmann (Post Düsseldorf) - 365 Punkte
3. Yusuf Arslan (PSV Oberhausen)/Sergio Sessini (TB Osterfeld) - 331 Punkte
4. Patrick-Oliver Scheinert (TV Mesum)/Bryan Conrad (TV Mesum) - 275 Punkte
5. Rolf Jona (JC Beckum)/Nicolas Sumkötter (JC Beckum) - 265 Punkte

Nage-no-kata:
1. Yusuf Arslan (PSV Oberhausen)/Sebastian Bergmann (Post Düsseldorf) - 439 Punkte
2. Eddy Covijn (JT Ostwestfalen)/Matthias Gedig (JT Ostwestfalen) - 428 Punkte
3. Christina Ruschitzka (Brander TV)/Aurelia Louvel (Brander TV) - 384 Punkte
4. Marina Möhner (PSV Oberhausen)/Nina Völkel (PSV Oberhausen) - 363 Punkte
5. Maja Kraft (TV Verl)/Andreas Samp (TV Verl) - 316 Punkte
6. Kim Schönrock (TV Verl)/Maria Schönrock (TV Verl) - 310 Punkte
7. Dominik Moser (JC HanHoSan SSK-Kerpen)/Fabian Roggendorf (JC HanHoSan SSK-Kerpen) - 276 Punkte
8. Uwe Müller (DLK Eintracht Borbeck)/Christian Ernst (DLK Eintracht Borbeck) - 271 Punkte
9. Sarah Borchardt (Tura Bergkamen)/Marco Elster (1. Bocklemünder Judo Klub) - 269 Punkte

Juno-kata:
1. Franz-Georg Hoettgen (1. BC Eschweiler)/Olaf Müller (1. BC Eschweiler) - 395 Punkte
2. Carsten Stiller (TuS Senne)/André Genrich (TuS Senne) - 381 Punkte
3. Siegfried Preuß (SG Monheim)/Anita Preuß (SG Monheim) - 331 Punkte

Koshiki-no-kata:
1. Ulla Loosen (Judo Klub Hagen)/Wolfgang Dax-Romswinkel (Beueler JC) - 513 Punkte
2. Peter Wibberg (JSV Lippstadt)/Sebastian Niehaus (JSV Lippstadt) - 482 Punkte
3. Wolfgang Secci (JSV Lippstadt)/José Ponce (JSV Lippstadt) - 477 Punkte

Kodokan-goshin-jutsu:
1. Volker Degenhardt (1. JC Eschweiler)/Jörn Sternmann-Sinsilewski (1. JC Eschweiler)- 491 Punkte
2. Jenny Goldschmidt (Bushido Köln)/Godula Thiemann (Wermelskirchener TV) - 475 Punkte
3. Bernd-Uwe Türck  (JC Beckum)/Benedikt Sumkötter (JC Beckum) - 410 Punkte
4. Heinz Aschhoff (JC Beckum)/Dieter Hanning (JC Beckum) - 394 Punkte
5. Rainer Ulrich (JSG Ahlen)/Alexander Schütz (JC Pelkum Herringen - 170 Punkte

Kime-no-kata:
1. Jörn Sternmann-Sinsilewski (1. JC Eschweiler)/Volker Degenhardt (1. JC Eschweiler) - 589 Punkte
2. Jonathan Straßburger (TUS Senne)/Ole Gramit (TUS Senne) - 550 Punkte
3. Elke Borgmeier (JC Beckum)/Dominik Sumkötter (JC Beckum) - 433 Punkte