< Technik des Monats: Übergang Stand/Boden

05.12.17 15:27 Alter: 9 Tage
Von: Angela Andree / Fotos: Klaus Büchter


Referenten und Trainer gemeinsam auf der Matte

Fortbildung in der Sportschule Wedau


Zum ersten gemeinsamen Referententreffen und zur offenen Trainerfortbildung lud der Nordrhein-Westfälische Judo-Verband (NWJV) am 2. und 3. Dezember nach Duisburg ein. Viel Praxis und ein gemeinsamer Austausch zwischen den Trainern und Referenten standen im Vordergrund der Maßnahme.

Die Teilnehmer konnten dabei wählen, ob sie nur an einem oder an beiden Tagen sowie mit oder ohne Übernachtung an der Fortbildung teilnehmen wollten. Der Einstieg erfolgte am Samstagmorgen durch Dirk Mähler und Markus Temming, die allen Judokas durch die im „Budoka“ erscheinende Krafttrainingsserie bekannt sein dürften. Hier zeigten sie, wie vielseitig und effektiv es sich mit dem Deuserband trainieren lässt.

Im Anschluss daran standen zwei didaktisch-methodische Themen auf dem Programm: „Bodenkampf schon im Stand planen“ sowie „Praxiserprobte Spiel- und Übungsformen unter besonderer Berücksichtigung des Ärmel-Kragen-Griffes in der Altersklasse U 10“. In beiden Einheiten referierte Michael Weyres und gab viele Tipps, tolle Anregungen und Praxisbeispiele. Zum Abschluss des Tages stellte Klaus Büchter einen seiner vielfältigen, motivierenden und individuell durchführbaren Zirkel vor.

Motivierend war dann auch Tag zwei der Fortbildung und des Treffens. Der Vormittag stand ganz im Zeichen von Benjamin Behrla und dem Thema „Technikvermittlung anhand ausgewählter Beispiele im Stand und am Boden“. Begeistert waren die Teilnehmer insbesondere von den Tipps und Kniffs sowie den Feinheiten bei der Technikausführung.

Nach dem Mittagessen stellte Henning Schäfer psychosoziale Ressourcen zur Förderung der Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Judo vor. Es galt verschiedene Lernsituationen zu lösen - kreative Lösungen mit dem Partner und im Team waren besonders gefragt und vermittelten viel Spaß beim Lösen.

Den Abschluss bildete die Vorstellung der Grundkampf- und individuellen Kampfkonzeption, die Klaus Büchter mit Beispielen aus dem Tandoku-renshu und Uchi-komi erläuterte. Eine sehr gelungene bewegungsreiche Einheit, die Cornelia Garnjost wie folgt kommentierte „Heute Mittag hatte ich mir noch Praxis-Einheit zum Tandoku-renshu gewünscht und jetzt wurde mein Wunsch wahr – einfach klasse!“

Das abschließende Blitzlicht zeigte rundherum zufriedene Gesichter, die sich schon auf eine Wiederholung in 2018 freuen - gerne auch zum gleichen Zeitpunkt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, insbesondere den lehrenden Referenten, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben.

Anmerkung: Die Broschüre „Persönlichkeits- und Teamentwicklung“ ist eine wertvolle Hilfe im Training und Umgang mit Kindern und Jugendlichen und kann von der NWJV-Homepage kostenlos heruntergeladen werden >Download.