Anti-Doping-ABC

Moritz Belmann, Nationaler und Internationaler Anti-Doping-Jugendbotschafter, hat ein ABC zum Thema Doping erstellt, welches wir an dieser Stelle vorstellen.

A wie ADAMS

ADAMS ist die Internetdatenbank der Welt Anti Doping Agentur (WADA). Alle Personen, die etwas mit den Dopingkontrollen zu tun haben, sind in dieser Datenbank registriert. Als Athlet musst du in diese Datenbank deine „Whereabouts“ eingeben. Diese „Whereabouts“ zeigen an, zu welcher Zeit du dich an welchem Ort befindest. Durch ADAMS haben dann die Kontrolleure die Möglichkeit, dich während deines Trainings zu finden und zu testen. Wichtig ist, dass du deine Daten auf ADAMS immer auf dem neusten Stand hältst. Falls du nämlich dreimal nicht an dem Ort bist, den du zu dieser Zeit angegeben hast, zählt der dritte versäumte Test als positiver Test. Für den kannst du dann für zwei Jahre gesperrt werden.

   

A wie Asthma

Wenn du Asthma hast, kannst du auch als Leistungssportler selbstverständlich deine Medikamente gegen die Asthmasymptome nehmen. Aber VORSICHT! Viele der ganz normalen Asthmasprays enthalten Wirkstoffe, die auf der Dopingliste stehen. Wenn du trotzdem eines der Sprays benutzen musst, musst du dieses Medikament bei der Natio­nalen Anti Doping Agentur (NADA) anmelden. Die Agentur erlaubt dir dann, dieses Mittel auch vor, während und nach dem Wettkampf zu nehmen. Dazu bekommst du ein spezielles Schreiben, welches du IMMER bei dir tragen solltest. Dann hast du mit deinem Asthma als Leistungssportler kein Problem mehr.

 

A wie Athlet 

Als Athlet bist du für dich selbst verantwortlich. Höre auf deinen Körper. Du weißt am besten was dir gut tut und wann du eine Pause brauchst. Sag deinen Trainern ehrlich und offen wie du dich fühlst. Bei falschem Training oder der Einnahme verbotener und schädlicher Substanzen übernimmst DU das Risiko. Mit den Folgen musst DU leben. Sei selbstbewusst und teile dich mit. So kannst du dich selber und deinen Körper schützen.

   

B wie Betrug 

Doping ist nichts anderes als Betrug. Wenn du verbotene Mittel oder Methoden benutzt, um deine momentane Leistung zu steigern, betrügst DU deinen Trainer, deine Partner, deine Gegner und DICH selbst. Die Leistung, die du dann erbringst, hast du nicht ehrlich erbracht. Wenn du betrügst, verstößt du gegen viele Grundsätze des Sports wie beispielsweise Fairplay. Auch unsere Judo-Werte respektierst du dann nicht mehr.

   

C wie Creatin 

Creatin ist an sich kein Dopingmittel. Aber wenn du diesen Stoff zu dir nimmst, förderst du in deinem Kopf eine „Dopingmentalität“, die dir sagt, dass du den einen oder anderen Stoff brauchst, um gewinnen zu können. So wirst du im Kopf abhängig von diesem Medikament. Viele Menschen benutzen Creatin während des Krafttrainings. Das Mittel kannst du überall frei kaufen. Aber VORSICHT! Viele Produkte, die Creatin enthalten - das sind beispielsweise „Muscle-Riegel“, „Muscle-Drinks“ oder „Muscle-Pulver“ - können verunreinigt sein. Das heißt, wenn du diese Produkte verwendest, kannst du ohne dein Wissen verbotene Substanzen zu dir nehmen. Dadurch kannst DU positiv getestet werden. Außerdem sind die Produkte, die du kaufen kannst, meist wirkungslos. In einem normalen Milchshake oder einem Stück Fleisch ist oft mehr Creatin enthalten, als in diesen Mitteln. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt dich bei deinem Krafttraining deutlich besser und gesünder als die chemischen Drinks, Riegel oder Shakes, die du für viel Geld kaufen kannst.

 

D wie Diuretika

Bestimmt hast auch du schon einmal Gewicht „gemacht“. Das „Abschwitzen“, um in deiner Gewichtsklasse zu bleiben, scheint leider ein Teil unseres Sports zu sein. Um diesen Prozess zu unterstützen nehmen einige Athleten Diuretika. Dieses Medikament ist aber ein DOPINGMITTEL. Denn Diuretika verwässern deinen Urin. Das heißt, dass andere Dopingmittel nicht mehr durch die Dopingkontrolle nachweisbar sind. Alle Dopingsünder der Tour de France haben beispielsweise Diuretika genommen, um die Einnahme von anderen Substanzen zu vertuschen. Sei dir also bewusst, dass die Einnahme von Diuretika einen positiven Dopingtest zur Folge hat und DU deshalb für zwei Jahre gesperrt werden kannst. Wenn du schon abnehmen musst, dann sauber!

 

D wie Doping

Was ist Doping? Das ist eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Für dich wichtig zu wissen ist, dass der Begriff Doping alle verbotenen Medikamente und Methoden umfasst. Diese Substanzen stehen auf einer Dopingliste. Doping ist aber auch eine Einstellung. Wenn DU bereit bist, deine Leistung mit zwar legalen, aber unnatürlichen Mitteln und Methoden zu steigern, besitzt du schon eine „Dopingmentalität“. Dann ist der Schritt zum illegalen und schädlichen Dopen nur noch ein Katzensprung. Demnach ist JEDE Leistungssteigerung, die du NICHT durch dein Training, deine Regeneration und deine Ernährung erreichst, Doping.

 

E wie Energy-Drinks

Energy-Drinks sehen zwar harmlos aus, können deinen Körper aber ganz schön verwirren. Denn die Stoffe, die in Energy-Drinks enthalten sind bringen deinen täglichen Rhythmus durcheinander. Die hohe Dosis an Taurin und Koffein bringt dein Herz dazu, schneller und stärker dein Blut durch deinen Körper zu pumpen. Dadurch fühlst du dich kurzzeitig fit und wacher. Der hohe Blutdruck kann allerdings auch schädlich auf dich und deinen Körper wirken. Hinzu kommt, dass du nach deinem Schub umso müder und schlaffer wirst. Denn auch dein Herz muss sich nach der Anstrengung wieder erholen. Nach dem Hoch kommst also sehr schnell wieder ein Tief. Um dies zu ändern, verlangt dein Kopf den nächsten Energy-Drink. So kann es passieren, dass du jeden Tag das Gefühl hast, nur mit Energy-Drinks wach bleiben und deine Leistung bringen zu können. Hinzu kommt, dass du bei einer Überdosis der Getränke bald auch nicht mehr in Ruhe schlafen kannst. Denn dein Herz gewöhnt sich irgendwann an das ständige Pumpen auf hohem Niveau und lässt dich deshalb nicht mehr in Ruhe. Die für einen Sportler besonders wichtige Regeneration kann nicht mehr stattfinden. Bevor du also zu einem Energy-Drink greifst, solltest du versuchen deine Müdigkeit mit ein paar Minuten an der frischen Luft, oder ein paar Minuten Ruhe zu überwinden. Dies ist auf jeden Fall besser für dich und deine Leistungsfähigkeit.

 

F wie Folgen von Doping

Die Folgen von Doping sind natürlich immer unterschiedlich. Aber egal welches Mittel du nimmst, DU allein musst mit den gesundheitlichen Konsequenzen und Risiken leben. Vor allem das Dopen mit Hormonen hat langfristige Folgen. Eine Hormonbehandlung kann beispielsweise so weit führen, dass du anfängst dein Äußeres zu ändern. Aus einem Mann kann ein Frau und aus einer Frau ein Mann werden. Viele gedopte Sportler verändern auch ihre Persönlichkeit. Das heißt, wenn du Dopingmittel nimmst, kannst du aggressiv oder depressiv werden. Um dies zu ändern, müsstest du dann regelmäßig zu einem Psychologen gehen oder andere Medikamente schlucken, die deine Persönlichkeit wieder stabilisieren. Einige Dopingmittel greifen auch direkt deine Organe an. Dein Herz, deine Leber, deine Nieren oder dein Magen-Darm-Trakt können durch das Doping langfristig beschädigt werden. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass du sehr früh stirbst. Einige gedopte Sportler sind sogar während eines Wettkampfes gestorben.

 

G wie gesunde Ernährung

Als Sportler verbrauchst du viele Nährstoffe und Kalorien während deiner Trainings. Du forderst deinen Körper bei jedem Wettkampf neu heraus. Deshalb musst DU deinem Körper das geben, was er braucht. Eine gesunde, ausgewogene und ausreichende Ernährung ist dabei wichtig. Ein Mix aus Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Nudeln und Salat ist besonders während deines Wachstums notwendig. Auch wenn dir einiges davon nicht schmecken sollte, versuche mit deinen Eltern über deine Ernährung zu sprechen und Alternativen zu finden, die auch dir gefallen. Esse immer bis du satt bist und höre nicht vorher auf. Achte zwischen den Wettkämpfen nicht auf dein Gewicht. Dein Körper braucht die Nahrung, um Leistung zu bringen. Hungerst du zu stark, wirst du beim nächsten Wettkampf keine Kraft haben, deine Gegner auf die Matte werfen zu können. Wenn du dich gesund ernährst, brauchst du auch keine Nahrungsergänzungsmittel. Allen Mangelerscheinungen kannst du durch eine gesunde und ausreichende Ernährung vorbeugen. Dann kannst du auch immer deine Leistung bringen.

 

G wie Grenzen

Als Athlet weißt du, was dein Körper leisten kann. Durch dein Training kannst du deine eigenen Grenzen immer wieder neu setzen. Sei dabei aber nicht ungeduldig. Wenn es mal nicht weiter geht, überlege dir zusammen mit deinem Trainer, welche Punkte du in deinem Training verbessern kannst. Respektiere aber auch deine momentane Leistungsgrenze. Gerade im Wachstum, nach einer Krankheit oder einer Verletzung braucht der Körper Zeit, bessere Leistungen erbringen zu können. Versuche nicht mit Gewalt deine momentanen Grenzen zu überschreiten. Sei gelassen und trainiere konzentriert weiter. Dann kannst du deine Leistungen natürlich und ohne Doping steigern.

H wie High Five 

 High Five ist das Jugendprogramm der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA). Wenn du Fragen zum Thema Doping oder Dopingkontrolle hast, kannst du dich immer bei High Five melden. Auf deren Internetseite kannst du außerdem weitere Informationen über das Thema Doping finden. Check out: www.highfive.de

 

H wie Hormone

 Dein Körper produziert Hormone. Sie beeinflussen sehr viele Abläufe in deinem Organismus. Besonders in der Pubertät merkst du das. Die Hormonumstellung in deinem Körper lässt beispielsweise deine Geschlechtsmerkmale wachsen. Bei Jungen verstärken sie zudem die Muskelproduktion. Mädchen fangen an, Fett an wichtigen Punkten ihres Körpers zu speichern. Beim Hormondoping werden den Athleten künstlich die eigentlich körpereigenen Hormone gespritzt. Dadurch verändert sich das Gleichgewicht im Körper. Bekommen Frauen männliche Hormone gespritzt, um das Muskelwachstum zu beschleunigen, fangen sie an, männliche Gesichtszüge anzunehmen. Männer, denen die gleichen Hormone gespritzt werden, fangen an weiblicher zu werden. Diese Entwicklung kann sogar dazu führen, dass sich die hormonbehandelten Athleten für eine Geschlechtsumwandlung entscheiden. Das Hormondoping hat das Gleichgewicht in ihrem Körper zerstört.

 

I wie illegal

Doping ist auf jeden Fall illegal. Wenn du dopst, brichst du nicht nur die sportlichen Regeln. Im schlimmsten Fall kannst du auch wegen Betrugs vor ein ziviles Gericht gestellt werden. Durch das Doping werden nämlich nicht nur die Menschen in deinem sportlichen Umfeld getäuscht, sondern auch die große Öffentlichkeit. Bei sportlichem Erfolg investieren Medien und Sponsoren in dich. Solltest du deine Karriere auf Grund von Doping beenden müssen, kann es passieren, dass du einen ausstehenden Vertrag nicht mehr erfüllen kannst. Deine Vertragspartner können dann auf Schadensersatz klagen. Bei einer normalen Verletzung würde das nicht passieren. Doping kann dich also auch noch nach deiner sportlichen Karriere verfolgen.

 

J wie Judo-Werte

Respekt, Mut, Ehrlichkeit. Das sind nur drei unserer Judo-Werte. Als Judoka sind sie ganz natürlich und fester Bestandteil unseres Trainings. Wenn du dopst, missachtest du die Judo-Werte, denn durch Doping respektierst du dich, deinen Trainer, deinen Partner und deinen Gegner nicht mehr. Du hast deinen Mut verloren, dich eigenständig und ohne verbotene Mittel deinen Gegnern zu stellen. Deine Angst hat über deinen Mut gesiegt. Natürlich verlierst du auch deine Ehrlichkeit, denn Doping ist verboten und Betrug. Wenn du dopst missachtest du die Judo-Werte und damit auch die Werte unserer Sportart.

 

J wie Jugendbotschafter

Falls du irgendwelche Fragen, Nöte oder Sorgen rund um das Thema Doping hast, kannst du DEINEN Jugendbotschafter ansprechen. In unserem Verband ist das Moritz Belmann. Du kannst ihm unter moritz.belmann@nwjv.de jederzeit eine E-Mail schreiben. Er wird dann versuchen, zusammen mit dir eine Lösung für das Problem oder eine Antwort auf deine Frage zu finden.

 

K wie Kölner Liste

Was ist erlaubt und was nicht? Darüber den Überblick zu behalten ist ganz schön schwer. Damit du aber weißt, was du nehmen darfst, gibt es die Kölner Liste. Hier findest du alle Nahrungsergänzungsmittel, die vom Sportlabor der Sporthochschule Köln getestet worden sind. Gezielt kannst du nach Produkten suchen und dir die Testergebnisse ansehen. ABER beachte, dass du Nahrungsergänzungsmittel nur nehmen solltest, wenn dein Arzt dir dazu rät. Eine kontinuierliche Einnahme der Mittel kann dich langfristig schwächen. Eine gesunde Ernährung ist immer noch besser als jedes künstliche Präparat.

 

K wie Kontrolle

Generell gibt es zwei verschiedene Arten der Dopingkontrolle. Zu allererst kannst du natürlich nach einem Wettkampf kontrolliert werden. Dies beginnt sogar schon auf westdeutscher Ebene. Die Nationale-Anti-Doping-Agentur (NADA) meldet die Kontrollen bei deinem Fachverband an und führt diese dann am Tag des Wettkampfes durch. Wer zur Dopingkontrolle muss, hängt vom Zufall und den erkämpften Platzierungen ab. Zusätzlich kannst du als Mitglied des A-/B- oder C/D-Kaders auch während deines Trainings kontrolliert werden. Dann kommen Kontrolleure der NADA unangekündigt zu deinem Training. Die Kontrolleure können aber auch in deine Schule kommen oder bei dir zu Hause klingeln. Egal an welchem Ort, du musst dann sofort die Kontrolle antreten. Ein Treffen mit Freunden oder andere Pläne müssen dann warten. Denn drei versäumte Kontrollen werden wie eine positive Probe gewertet. Wie eine Kontrolle genau abläuft könnt ihr hier sehen: www.nada-bonn.de/service-information/mediathek/videos/

 

L wie Leistungssteigerung

Jeder Athlet, der dopt, möchte eine unnatürliche Leistungssteigerung hervorrufen. Der Sportler betrügt dadurch und missachtet die Regeln des Sports. Du kannst auch ohne Doping deine Leistung natürlich verbessern. Durch regelmäßiges und kontrolliertes Training kannst du Techniken verfeinern und Erfolge erreichen. Spreche mit deinem Trainer einen Trainingsplan ab. WICHTIG! Denke auch an Ruhephasen. Dein Körper braucht auch mal Zeit zur Regeneration. Ansonsten bist du zu schwach beim nächsten Turnier, deinen Gegner auf die Matte zu werfen. Versuche mit deinem Trainer ein Gleichgewicht zwischen Randori-, Technik- und Krafttraining zu finden. Eine gesunde, ausgewogene und ausreichende Ernährung hilft dir zudem, deine Leistung voran zu bringen. Wenn du diese Punkte befolgst, kannst auch DU Olympiasieger werden und dopende Sportler locker auf die Matte werfen.

 

M wie Marihuana

Marihuana ist Doping? Die Substanz an sich nicht! Aber das Rauchen eines Joints setzt Stoffe frei, die als Dopingsubstanzen auf der Dopingliste stehen. Sogar zwei Wochen nach dem Rauchen eines einfachen Joints können diese Substanzen in deinem Urin nachgewiesen werden. Das Resultat - ein positiver Dopingtest. Dabei ist es egal, ob du deinen Joint aktiv geraucht hast oder „nur“ passiv auf einer Party den Rauch eingeatmet hast. Die Substanzen gelangen so schnell in deinen Körper, dass schon passives Rauchen ausreicht, einen positiven Dopingtest zu verursachen. Also sei immer vorsichtig, was deine Freunde auf Partys rauchen. Denn du trägst als Leistungssportler die Konsequenzen - im schlimmsten Fall eine zweijährige Sperre.

 

M wie Meldepflicht

Je nachdem, in welchem Kader du bist, musst du dich bei der Welt- Anti-Doping-Agentur (WADA) an- und abmelden. Im D/C- und C-Kader musst du nur einen Rahmentrainingsplan hinterlegen und deinen Wohnort angeben. Außerdem solltest du deine Mobilnummer und Festnetznummer angeben. Die Daten müssen ausreichen, damit dich die Kontrolleure auch außerhalb des Wettkampfes auffinden können. Im B- oder A-Kader musst du die sogenannten „Whereabouts“ ausfüllen. Hier musst du für ein ganzes Quartal jeden Tag angeben, wo du dich wann befindest. Die „Whereabouts“ sind die Grundlage für die Kontrolleure zur Planung ihrer unangekündigten Kontrollen. Deshalb musst du als Athlet deine „Whereabouts“ immer über ADAMS aktualisieren. Als A-Kaderathlet anderer Sportarten musst du zu den „Whereabouts“ auch noch die Ein-Stunden-Regel beachten. In deinen „Whereabouts“ musst du dann an jedem Tag eine Stunde zwischen 6:00 und 23:00 Uhr angeben, während derer du getestet werden kannst. Diese Angabe ist verbindlich. Solltest du in dieser Zeit eine Dopingkontrolle vergessen, wird dies als positives Testergebnis gewertet. Die Ein-Stunden-Regel musst du als Judoka allerdings NICHT beachten. Judo gilt als Sportart, wo wenige Athleten dopen. Deshalb sind für Judokas die Meldepflichten in diesem Bereich nicht so streng. Die Meldepflicht ist für die Kontrolleure und die WADA sehr wichtig. Deshalb solltest du immer deine Daten aktualisieren und dich bei ADAMS regelmäßig erkundigen, ob alles richtig angegeben ist. DU als Athlet bist für dieses System selbst verantwortlich.

 

M wie Mentalität

Doping ist nicht nur das Verwenden illegaler Methoden und Medikamente. Doping ist auch eine Einstellung. Die Bildung der Einstellung beginnt schon früh. Meistens merkst du das gar nicht. Denn schon bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln fängst DU an, eine „Dopingmentalität“ zu entwickeln. Nach einem Sieg setzt sich bei dir der Gedanke in deinem Unterbewusstsein fest, dass du AUCH wegen der Nahrungsergänzungsmittel gewonnen hast. Auch das verwenden von Schmerzmitteln vor oder während des Trainings fördert diese Mentalität. Langsam ist dein Kopf davon überzeugt, dass du nur dann gewinnen oder trainieren kannst, wenn du das eine oder andere Mittel genommen hast. Auch wenn diese auf deinen Körper kaum eine Wirkung haben. Psychisch sind die Konsequenzen umso größer. Wenn sich so eine Mentalität erst einmal in DEINEM Kopf festgesetzt hat, ist der nächste Schritt zum illegalen Doping nicht mehr groß.

N wie Nationale Anti Doping Agentur (NADA) 

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) regelt alles zum Thema Doping in Deutschland: Kontrollen, Aufklärung, Einteilung der Testpools - alles wird über die NADA geregelt. Sie informieren dich auch über alle möglichen Aspekte zum Thema Doping. Also wenn DU irgendwelche Fragen haben solltest, kannst du dich immer bei der NADA melden. Hier der Link zur Internetseite der NADA. Dort findet ihr auch alle Kontaktdaten der Ansprechpartner, die für euch zuständig sind. www.nada-bonn.de

 

N wie Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) kannst du mittlerweile fast überall kaufen. Doch nicht alle Mittel sind gut und haben überhaupt einen Sinn. NEM sind grundsätzlich da, um Mangelerscheinungen auszugleichen. Doch in der heutigen Benutzung werden NEM oft missbraucht und regelmäßig ohne jeglichen Grund eingenommen. DU solltest NEM nur dann nehmen, wenn ein Arzt dir dazu rät. Nur dann machen die Präparate überhaupt Sinn. Außerdem ist es wichtig, auf die Qualität der NEM zu achten. Häufig findest du in Drogeriemärkten Vitamine oder Proteine für ein paar Euro. Doch diese Tabletten sind meistens nutzlos und erfüllen nicht ihren Zweck. Bei Proteinen besteht zudem die Gefahr, dass du ein verschmutztes Produkt zu dir nimmst. Denn in den Riegeln oder Pulvern sind manchmal auch Dopingsubstanzen versteckt. Ein positiver Dopingtest ist dann das Ergebnis. Also sei vorsichtig bei der Verwendung von NEM. Frage dich immer, ob du sie wirklich brauchst. Denn eine gesunde, ausgewogene und ausreichende Ernährung ersetzt jedes Nahrungsergänzungsmittel.

 

O wie Opfer

Wenn DU von deinem Trainer, deinem Team oder anderen Leuten in deinem Umfeld zum Doping gezwungen wirst, wirst du ganz schnell zum Opfer. Normalerweise fängt alles mit einfachen Nahrungsergänzungsmitteln an. Die Personen reden auf dich ein. Sie behaupten, dass du einen eventuellen Trainingsrückstand nur mit diesen Mitteln aufholen kannst. Fängst du an, die Substanzen zu nehmen, kann es sein, dass dir schnell andere „Methoden“ oder „Medikamente“ angeboten werden. Nimmst du auch diese Mittel an, dopst du aktiv. Deine Vertrauensperson hat dir im Laufe der Zeit eine Dopingmentalität antrainiert und dein Vertrauen ausgenutzt. So wirst du zum Opfer. Denn nach dem Doping musst DU alleine mit den Folgen leben. Hinterfrage die Standpunkte der Personen in deinem Umfeld. Habe immer eine eigene Meinung. Lerne auch mal NEIN zu sagen. Auch zu Personen, denen du ansonsten blind vertrauen würdest. Denn so SCHÜTZT du dich selbst.

 

P wie Prävention

Prävention heißt Vorbeugung. Als Athlet hast DU die Verantwortung für dich und deinen Körper. Du solltest eigenständig handeln. Damit DU die notwendigen Informationen hast, um auch beim Thema Doping deinen Standpunkt klar zu machen, solltest DU dich informieren. Nutze dazu die Seiten im Internet, Broschüren und Flyer der Nationalen Anti Doping Agentur und der Deutschen Sportjugend oder kontaktiere bei Fragen deine Ansprechpartner im Verband. Nutze diese Möglichkeiten, damit du nicht ins kalte Wasser fällst, wenn du zum ersten Mal mit dem Thema Doping in Berührung kommst.

 

Q wie Qualitäten

Während deiner Zeit als Athlet entwickelst du viele verschiedene Qualitäten. Also positive Merkmale. Du lernst ernsthaft ein Ziel zu verfolgen. Du weißt, was es heißt diszipliniert zu arbeiten. Du erkennst, dass sich hartes Training langfristig auszahlt. Diese Aspekte formen dich und deinen Charakter. Sei dir deiner eigenen Stärken bewusst und verteidige sie. Lass dir nicht von anderen sagen, wer oder was du bist. So kannst du auch zum Doping NEIN sagen.

   

R wie Respekt

Respekt ist einer unserer Judo-Werte. Dopst du, verlierst du deinen Respekt. Du hörst auf, deinen Trainer, deine Partner und deine Gegner zu respektieren. Außerdem verstößt du gegen die Regeln deiner EIGENEN Sportart. Durch das Doping respektierst DU dich auch selbst nicht. Deine momentane Leistungsgrenze versuchst du brutal zu überwinden. Dabei nimmst du keine Rücksicht auf Verluste. Du achtest nicht mehr auf deinen Körper. Du betrügst deine Gegner und kämpfst nicht mehr nach den Regeln des Judos. Du verhältst dich respektlos.

 

S wie Selbstwahrnehmung

Deine Selbstwahrnehmung ist wichtig. Als Athlet stehst du immer unter einem gewissen Druck deine Leistung abrufen zu müssen. Dabei ist es wichtig, dass du immer fair zu dir selber bist. Wenn es mal nicht so gut läuft, suche die Fehler nicht nur bei dir. Respektiere deine momentane Leistungsgrenze und sei nicht wütend, wenn du deine Ziele nicht schnell genug erreichst. Versuche langfristig mit dir und deinen erbrachten Leistungen zufrieden zu sein. Versuche selbstbewusst deinen Weg zu gehen. Wenn du mit dir zufrieden bist, dann brauchst du auch kein Doping, um deine Ziele zu erreichen.

 

S wie Sperren

Was passiert bei einer positiven Dopingprobe? Bei einer positiven A-Probe werden du und dein Verband über das positive Testergebnis informiert. Anschließend haben du und dein Verband die Möglichkeit, beim Öffnen der B-Probe vor Ort zu sein. Dies soll sicherstellen, dass du sichergehen kannst, dass deine Urinprobe im Labor nicht manipuliert wurde. Sollte auch die B-Probe positiv sein, beginnt eine Verhandlung innerhalb deines Verbandes. Dieser legt, in Absprache mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur, fest, wie lange du für dein positives Ergebnis gesperrt wirst. Dabei ist es egal, ob du in irgendeinem Kader bist, oder nicht. Wenn du zum ersten Mal positiv getestet worden bist, wirst du wahrscheinlich für zwei Jahre gesperrt. In dieser Zeit darfst du an keinen Verbandsmaßnahmen, dass heißt an Turnieren, Trainingslagern oder Lehrgängen, teilnehmen. Auch an Kreis- oder Landesstützpunkten kannst du dann nicht mehr trainieren. Nach den zwei Jahren kannst du dann aber wieder ganz normal an allen Veranstaltungen teilnehmen. Wenn du zum zweiten Mal positiv getestet wirst, wiederholt sich der gesamte Prozess. Nur in diesem Fall ist es möglich, dass du LEBENSLÄNGLICH gesperrt wirst! Die lebenslange Sperre bezieht sich auch auf Jobs, die du nach deiner aktiven Karriere vielleicht machen willst. Als gesperrter Dopingsünder darfst DU nämlich auch nicht als Trainer oder Funktionär im Verband arbeiten. Doping kann dir also, nicht nur den aktiven Sport, sondern auch deine beruflichen Aussichten zerstören.

T wie Testpools 

Wenn du im Bundeskader bist, wirst du in einen Testpool der Welt Anti-Doping-Agentur (WADA) einsortiert. Es gibt drei verschiedene Pools. Jeder Pool hat eigene Meldepflichten. Die Sortierung in den Testpool nimmt für dich dein Verband und die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) vor. Wenn du die WADA-Kriterien für die Eintragung in einen Testpool erfüllt hast, meldet dich dein Verband bei der NADA. Die kontrollieren dich dann und verwalten deine Daten. In welchen Testpool du eingeteilt wirst, hängt von deiner Sportart und dem Kader ab, in dem du dich befindest. Im D/C- und C-Kader bist du im „Allgemeinen Testpool“ (ATP). Hier gelten die allgemeinen Meldepflichten und du musst keine genaueren Angaben zu deinen täglichen Abläufen machen. Wenn du im B- oder A-Kader und ein Teil der A-Nationalmannschaft bist, wirst du in den „Nationalen Testpool“ (NTP) eingetragen. Hier musst du die „Whereabouts“ ausfüllen. Diese helfen der NADA, dich auch beim Training oder zu Hause kontrollieren zu können. Du bist immer für mindestens zwölf MONATE im selben Testpool. Das heißt, selbst wenn du mit Judo kurzfristig aufhören musst und du dich im NTP befindest, musst du trotzdem deine „Whereabouts“ ausfüllen und deine Daten immer aktualisieren. Sonst kannst DU gesperrt werden.

 

T wie Trainerrolle 

Die wohl wichtigste Bezugsperson in deinem sportlichen Umfeld ist für dich dein Trainer. Er versucht dich nach vorne zu bringen und dich auf deinem Weg zu unterstützen. Als Leistungssportler verbringst du sehr viel Zeit mit deinem Trainer zusammen. Deshalb solltest du deinem Trainer vertrauen können. ABER, wenn dein Trainer etwas von dir verlangt, was DU nicht möchtest, solltest du ihm das auch offen sagen können. Hinterfrage deinen Trainer. Fange an, selbstständig über dein Training nachzudenken. Entwickle zusammen mit deinem Trainer dein Training. So kannst du ein eigenständiger Athlet werden. Natürlich ist es schwer, schlecht über seinen eigenen Trainer zu sprechen. ABER, wenn dich dein Trainer zwingt, irgendwelche Sachen zu machen, Mittel oder Medikamente zu nehmen oder dich schlecht behandelt, dann SAG ES!!! Deinen Eltern, deinem Verein, deinem Kreis-, Bezirks- oder Landestrainern oder deinem Verband. DU musst dich schützen. Als eigenständiger Athlet kannst DU entscheiden, wo dein Weg hingeht.

 

U wie Umfeld

Du befindest dich überall in einem sozialen Umfeld. In der Schule ist dein Umfeld deine Klasse. Zu Hause ist dein Umfeld deine Familie. Im Verein ist dein Umfeld deine Trainingsgruppe. Jedes Umfeld prägt dich. Du bildest deinen Charakter dadurch. In jedem Umfeld verhältst du dich anders. Du weißt ganz genau, wo du welche Rolle spielst. Wichtig ist dabei, dass du immer mehrere Umfelder hast. Auch als Athlet brauchst du mal eine Auszeit und Leute, die nichts mit deinem Sport zu tun haben. Versuche, dir immer Freiräume zu schaffen um etwas mit „Nicht-Judo-Freunden“ zu machen. So kannst du SELBST entscheiden, wann du wen sehen möchtest. Dadurch schaffst du dir wichtige FREIRÄUME.

 

U wie Urinprobe

Die Urinprobe ist die häufigste Grundlage für einen Dopingtest. Denn im Urin können Labore einfach und schnell nachweisen, ob du verbotene Mittel genommen hast. Bei einer Kontrolle (wie eine Kontrolle genau abläuft, kannst du hier sehen: www.nada-bonn.de/service-information/mediathek/videos/) werden 90 ml Urin von dir in zwei verschiedene Proben gefüllt: die A- und die B-Probe. Beide Proben werden in das Prüfungslabor nach Köln geschickt. Die A-Probe wird dann geöffnet und getestet. Ist deine A-Probe negativ, bleibt die B-Probe ungeöffnet im Labor. Ist die A-Probe positiv, werden DU und dein Verband informiert und die B-Probe analysiert. Dabei wird dein Urin auf alle Stoffe kontrolliert, die auf der Dopingliste stehen. Durch die Analyse können einige Stoffe sogar noch Monate nach der Einnahme nachgewiesen werden. Deshalb ist die Urinprobe ein wichtiges Element der Dopingkontrollen.

 

V wie Vitamine

Vitamine sind wichtige Bausteine für deinen Körper. Sie ermöglichen dir alle Funktionen abzurufen, die du im Sport brauchst. Dein Körper sollte immer genügend Vitamine bekommen. Dies erreichst du durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Vor allem Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine. 
Viele Menschen nehmen zudem Vitamintabletten. Diese Vitamine in den Nahrungsergänzungsmitteln sind aber meistens künstlich. Sie sind nicht so gut, wie die Vitamine, die du beim Essen von Obst oder Gemüse zu dir nimmst. Die künstlichen Präparate können deinem Körper nicht das geben, was DU brauchst. Wenn du dich gesund und abwechslungsreich ernährst, nimmst du genügend Vitamine auf. Dann brauchst du die Nahrungsergänzungsmittel NICHT.

 

W wie WADA

Die Welt Anti Doping Agentur (WADA) organisiert den internationalen Ablauf der Dopingkontrollen. Sie arbeitet mit den verschiedenen Nationalen Anti Doping Agenturen zusammen und stellt die Regeln für die Sportler und Verbände auf. Die WADA organisiert zudem das Registrierungssystem ADAMS, in welchem du deine Daten angeben musst. Die WADA bestätigt außerdem die Sperren gegen Sportler und achtet auf deren Einhaltung. Die WADA ist also eine wichtige Organisation in der Sportwelt. Falls du mehr Informationen über die WADA haben möchtest, kannst du hier welche finden: www.wada-ama.org/ (unter „other languages“ findest du wichtige Informationen auch auf Deutsch)

 

W wie Warum dopen Sportler?

Sportler versuchen immer das Beste aus ihrem Körper zu kriegen. Sie sind Kämpfer und wollen ihre Leistungen verbessern. ABER Sportler müssen auch auf ihren Körper hören und ihn gut behandeln. Wenn Athleten mit aller Gewalt versuchen, ihre Ziele in zu kurzer Zeit erreichen zu wollen, machen sie ihren Körper kaputt. Mit dem kaputten Körper können sie dann nicht mehr die gewünschte Leistung erreichen. Dann greifen viele von ihnen zu Dopingmitteln. Damit DU deinen Körper nicht zerstörst, solltest du immer auf ihn hören. Trainiere regelmäßig und kontrolliert. Mache auch mal Pausen. Ernähre dich ausreichend. Dann kannst du ohne jegliche Mittel deine Ziele erreichen. Dann brauchst DU kein Doping.

 

X wie XXX

Wenn du dopst, musst DU mit vielen Folgen rechnen. Dein Körper reagiert auf die Medikamente und Methoden. Einige Dopingmittel können sogar deine Sexualität beeinflussen. Bei Frauen kann der Körper keine Eier mehr produzieren. Du kannst nicht mehr schwanger werden. Zudem bilden sich Zysten in der Nähe deiner Gebärmutter. Bei Männern schrumpfen die Hoden. Du produzierst keine Spermien mehr. Dadurch kannst du keine Kinder mehr bekommen. Außerdem ist die Gefahr groß, dass du an „Prostatakrebs“ erkrankst. Doping beeinflusst also auch deine Familienplanung. Als gedopter Sportler ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass DU KEINE KINDER mehr bekommen kannst.

 

Y wie sYmbol

Als Athlet bist du auch ein Symbol für deinen Sport. Wenn du erfolgreich bist, wirst du zu einem Vorbild. Junge Sportler wollen genau so sein wie DU. Auch Medien und Sponsoren wollen von deinem Erfolg profitieren. Du wirst ein Aushängeschild für deinen Sport. Dadurch erhältst DU auch Verantwortung. Alles was du sagst und tust, wird mit deinem Sport verbunden. Wenn DU als Vorbild dopst, wird dein Verhalten auf den Sport heruntergebrochen. Dann heißt es: „Du hast gedopt, also dopen ALLE in deinem Sport“. Dies schadet nicht nur dir, sondern auch DEINEM Sport. Außerdem enttäuschst DU alle jungen Sportler, die genauso sein wollten wie du. Als Athlet stehst du IMMER im Mittelpunkt. Dies solltest du nie vergessen.

 

Z wie Zweite Karriere

Sport ist dein Leben. Du versuchst deine Ziele zu erreichen und irgendwann bei Olympia Gold zu holen. Trotzdem solltest DU nie das Leben außerhalb des Sports vergessen. Denn mit Judo kannst du nicht dein Geld verdienen. Versuche deine Schule gut abzuschließen. Denn deine Noten sind wichtig. Nach deinem Abschluss solltest du eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Rede offen über deine sportlichen Aktivitäten. Mittlerweile gibt es spezielle Modelle für die Ausbildung von Leistungssportlern. Besonders die Polizei und die Bundeswehr bieten dir gute Möglichkeiten, eine Berufsausbildung oder ein Studium mit deinem Sport zu verbinden. Spreche offen mit deinem Verband und deinem Trainer über deine Berufswünsche. Die können dir auf jeden Fall weiterhelfen. Versuche deinen Sport und deinen zukünftigen Beruf zu verbinden. Dann kannst du ohne Druck in der Zukunft trainieren. Dann bist du nicht mehr vom Erfolg im Sport abhängig.